Im Mittelalter steht das „ Kirchspiel Vynen“ bereits in einer engen Verbindung zu Marienbaum.
Als die wundersamen Heilungen am Trappenboom zu beobachten sind und der Wallfahrtsort Marienbaum gerade entstehen will, ist der Vynener Pfarrer auch für dieses dünn besiedelte Gebiet zuständig.
Da holt, so erzählt die Legende, der Kirchenmann aus Vynen die Statue der Gottesmutter mehrfach in seiner Pfarrkirche. Doch jedes Mal verschwindet sie wieder aus der Vynener Kirche und taucht am nächsten Tag wieder im späteren Marienbaum auf.So kann es für Vynen nichts aus der Karriere als Wallfahrtsort werden.1460 wird das junge Kloster notariell von der Vynener Pfarrkirche getrennt, doch die enge Verbindung mit Marienbaum bleibt bestehen.
Bis zum Juli 1969 bildet man gemeinsam mit
Obermörmter und
Marienbaum eine Gemeinde, wobei der Wallfahrtsort den Namen gab.